LOX-Ex für die Produktionstechnik

Mit Sprengstoffen werden seit ca. 50 Jahren Metalle, die thermisch schwer oder gar nicht zu schweißen sind, kommerziell erfolgreich verbunden.

Es werden produktionstechnisch insgesamt folgende Verfahren angewandt:

  • Plattieren von Metalloberflächen
  • Schweißen
  • Umformen
  • Härten
  • Kompaktieren aus Metallpulvern
  • Synthese von Hartstoffen (z.B. Mikrodiamanten)
  • Perforieren und Schneiden

Das meist angewandte Verfahren ist das Plattieren von großen Metallplatten für Übergangsstücke, Wärmetauscher, UHV-Dichtungen usw.

Neue Möglichkeiten mit LOX-Ex: Automatisierte Fertigung

Bisher werden die sprengtechnischen Produktionsschritte weitgehend manuell durchgeführt und lohnen sich deshalb nur bei Handhabung von großen Werkstücken und großen Ladungsmengen. Dabei kommen Sprengstoffmengen bis 1000 kg zum Einsatz. Das ist für sprengtechnische Produktionsschritte (als „embedded procedure“) in bestehende Industrieanlagen nicht realisierbar. Anlagen und Geräte müssen bei so großen Sprengstoffmengen vom Ort der Sprengstoffanwendung weit entfernt sein.

Allerdings wurden zum Sprengumformen von Metallteilen in der Automobilindustrie der DDR schon Fertigungsanlagen in den 1970er Jahren erfolgreich in der Serienfertigung eingesetzt, die pro Fertigungstakte kleinere Sprengstoffmengen nutzen.

Mit der LOX-Ex-Technologie besteht jetzt die Möglichkeit automatisierte Produktionsanlagen zu erstellen, die mit der hohen Leistungs- und Energiedichte von Sprengstoffen arbeiten.

Die notwendige Sprengstoffmenge pro Takt wird aus den Komponenten Bennstoff und LOX automatisiert angemischt und gleich verbraucht. Kommt es zum Anlagenstillstand verdunstet das LOX und es entsteht wieder ein sicher Zustand. Sprengstoff wird nicht gelagert oder transportiert.

Versuchsergebnisse zur Fertigungsverfahren

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